Klimawirkung messbar machen:
CO2-Bilanzierung
Mit zahlreichen Product Carbon Foorprints (PCF) und auch Corporate Carbon Footprints (CCF) unterstützen wir unsere Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die Klimawirkung ihrer Produkte oder ihres Unternehmens zu messen. Wir lokalisieren dabei wesentliche CO2-Minderungspotentiale und ermöglichen auf dieser Basis das direkte Ableiten und Analysieren von Handlungsoptionen.



CCF und PCF-Tool erfolgreich umgesetzt:
Grundstein für Klimaschutz und Transparenz gelegt
Gemeinsam mit der Hoberg & Driesch GmbH & Co. KG, einem der führenden europäischen Großhandelshäuser für Stahlrohre, haben wir eine umfassende CO₂e-Bilanz erstellt. Dabei wurde die gesamte Unternehmensgruppe, mit über 20 Standorten in Europa, berücksichtigt. Auf Basis des GHG Protocol Corporate Standard und der DIN EN ISO 14064 entstand ein Corporate Carbon Footprint (CCF), der die Emissionen in Scope 1, 2 sowie Scope 3.1 bis einschließlich 3.9 abbildet. Damit erhält Hoberg & Driesch einen transparenten Überblick über seine Klimawirkung und eine fundierte Basis für gezielte Dekarbonisierungsmaßnahmen.
Als weiteren Projekterfolg haben wir ein maßgeschneidertes Produkt-Carbon-Footprint-Tool (PCF-Tool) entwickelt. Dieses ermöglicht die automatisierte und effiziente Erstellung individueller CO₂e-Bilanzen für einen Großteil des Produktsortiments – inklusive PCF-Urkunde für Kundinnen und Kunden. Das Tool entspricht dem GHG Protocol Product Standard sowie der DIN EN ISO 14067 und stärkt die Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Es markiert einen wichtigen Schritt von Hoberg & Driesch in Richtung Klimaschutz auf Produktebene.
Weitere Details zu dem Projekt können auf der Webseite von Hoberg & Driesch eingesehen werden.

CO2-Bilanzierung erfolgreich umgesetzt:
Reduktion der CO2e-Emissionen um 30 %
Im Rahmen der Erstellung von zwei Corporate Carbon Footprints (CCF) haben wir die CO2e-Emissionen der Seidel Stahlrohr GmbH erfasst und analysiert. Dabei wurden die Scope-1 und 2 Emissionen sowie die Scope-3 Emissionen der vorgelagerten Wertschöpfungskette berücksichtigt. Die Ergebnisse der beiden CCF zeigen: Seidel Stahlrohr konnte die CO₂e-Emissionen im Bilanzjahr 2023 im Vergleich zum Basisjahr 2022 um 30 % senken. Dieses Ergebnis zeigt, wie gezielte Analysen eine fundierte Entscheidungsgrundlage für nachhaltige Maßnahmen schaffen können. Die Erstellung der CCF bei der Seidel Stahlrohr verlief reibungslos, da das Unternehmen die Datenbereitstellung mit viel Eigenmotivation umsetzte. Als Vorreiter der Branche bezieht Seidel Stahlrohr bereits heute ausschließlich Ökostrom und betreibt eine eigene PV-Anlage. Besonders die Beschaffung von Stahlrohren aus Elektrostahl bietet ein hohes Reduktionspotenzial mit geringerer Klimawirkung als Stahlrohre aus der Hochofenroute.“ Die Ergebnisse des CCF-Projekts unterstützt Seidel Stahlrohr, Maßnahmen zu quantifizieren und weitere Schritte zu planen.
Weitere Details zu dem Projekt können auf der Webseite von Seidel Stahlrohr eingesehen werden.

Gemeinsam Klimawirkungen erfassen und Minderungspotenziale erschließen:
INITIATIVE CARBON REDUCED TUBES & PIPES
Die INITIATIVE CARBON REDUCED TUBES & PIPES wurde 2022 als freiwillige Initiative der Wirtschaftsvereinigung Stahlrohre e. V. und ihrer Mitglieder ins Leben gerufen. Über nahezu fünf Jahre hat Green Navigation die Initiative fachlich begleitet und gemeinsam mit den neun teilnehmenden Unternehmen an der systematischen Erfassung und Reduzierung von Treibhausgasemissionen gearbeitet.
Im Mittelpunkt standen die Erstellung von Product Carbon Footprints (PCFs), die Analyse von Emissions-Hotspots und die Identifizierung konkreter Minderungspotenziale. In regelmäßigen Workshops wurden Erfahrungen ausgetauscht, Maßnahmen diskutiert und gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten relevante Fachthemen vertieft.
Im Laufe der Zusammenarbeit entstand unter anderem ein umfangreicher Ideenspeicher mit rund 100 möglichen Reduktionsmaßnahmen aus den Bereichen Energieeinsparung, Klimaschutz und flankierende Maßnahmen. Die erarbeiteten Grundlagen konnten von den teilnehmenden Unternehmen zudem für eigene Klimaschutzziele und Klimastrategien sowie weitere Aktivitäten genutzt werden.
Green Navigation unterstützte die Initiative dabei insbesondere bei der Erstellung und Verifizierung von PCFs, der Analyse von Hotspots sowie der Konzeption und Moderation der Workshops zu Treibhausgas-Minderungsmaßnahmen.

CO2-Bilanzierung einfach:
KlimaAmpel für das Handwerk in Baden-Württemberg
Deutschlands erstes handwerksspezifisches CO2-Bilanzierungstool
Mit der kostenfreien Nutzung der Klima-Ampel können Handwerker aus Baden-Württemberg CO2-Emissionen detailliert erheben und mit Unterstützung durch Umweltberater*innen der Handwerkskammern oder Fachverbände ihre CO2-Bilanzierung erhalten. Darüber hinaus bekommen sie die Möglichkeit, durch die Angabe von Reduktions-, Minderungs- und Kompensationsmaßnahmen ihren Weg zur Klimaneutralität darzustellen und sich mit Betrieben des jeweiligen Gewerks zu vergleichen. Für das CO2-Bilanzierungstool KlimaAmpel haben wir sowohl die konzeptionelle Grundlage erarbeitet als auch die Umsetzung begleitet.
Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold kommentierte: „Wir freuen uns sehr, dass die Klima-Ampel (www.handwerk2025.de/klima-ampel) heute gestartet ist. Sie ist ein weiterer, bedeutender Baustein der Nachhaltigkeitsoffensive im Rahmen unserer Zukunftsinitiative „Handwerk 2025“. Die Klima-Ampel kann wesentlich dazu beitragen, unsere Betriebe bei der Senkung ihrer Energiekosten, der Umstellung auf regenerative Energieträger und nachhaltiger Ressourcenschonung zu unterstützen. Damit bringen wir Klimaschutz und Energiewende im Handwerk weiter voran“, Die Klima-Ampel ist Deutschlands erstes CO2-Bilanzierungstool, das explizit für das Handwerk entwickelt wurde. Einmal mehr wird hier die Vorreiterrolle Baden-Württembergs deutlich.
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut zum Start des Tools: „Um das Handwerk als einen wichtigen Partner bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und der Energiewende bei der Erschließung neuer Marktchancen, aber auch bei der notwendigen Transformation betrieblicher Abläufe zu unterstützen, steht das zentrale Handlungsfeld Nachhaltigkeit aktuell und in den nächsten Jahren im Fokus unserer gemeinsamen Zukunftsinitiative.“
Link zum Tool:
https://horizont-handwerk.de/nachhaltigkeit/klima-ampel-fuer-das-handwerk-in-baden-wuerttemberg/
Unsere Partner in diesem Projekt:
Einstieg in den Klimaschutz:
CO2-Quick-Check für das Handwerk in Baden-Württemberg
Mit dem Quick-Check für baden-württembergische Handwerksbetriebe haben wir ein bislang einmaliges Tool entwickelt, mit dem Betriebe unkompliziert einen Überblick über ihre CO2-Emissionen erhalten. Der Quick-Check bietet einen Einstieg in das Thema Klimaneutralität, das zunehmend auch in der Kundenkommunikation eine Rolle spielt. Wir haben bei diesem Projekt die Konzeption erarbeitet und die Umsetzung des CO2-Quick-Check-Rechners projektiert.
Link zu Tool:
https://horizont-handwerk.de/nachhaltigkeit/klima-ampel-fuer-das-handwerk-in-baden-wuerttemberg/
Unsere Partner in diesem Projekt:




